Einzigartig in der Schweiz ist die Sternform des Dorfes. Glücklicherweise blieben das Dorf und die Fraktion Strahlegg in der langen Geschichte vor grösseren Katastrophen und Bränden verschont.
Eine 25 cm lange Bronzelanzespitze, welche in Madinis (Dorfteil) gefunden wurde, stammt aus der Spätbronzezeit. Beim Opferstein auf der Arflinafurka gehen heute Fachleute davon aus, dass es sich um das Fragment eines Mühlsteins mit einem Loch handelt. Im Mittelalter bestand schon eine Dorfgemeinschaft. 1393 konnten die „ gemainem dorf ze fidris und gemainlich allen den, die zu jenen gehörent“ vom Haintz von Sigbert zu Aspermont die Alp Duranna kaufen.
Zu den Badbesuchern zählte man die Autorin Johanna Spyri, den Forscher Conrad Gessner, den Bündner Freiheitshelden Jörg Jenatsch sowie den ersten Bündner Bundesrat Simon Bavier. Anfangs des letzten Jahrhunderts erlosch der Glanz. 1939 war die letzte Saison. Das Bad wurde nach dem 2. Weltkrieg liquidiert.
In der Au entstand das Spanplattenwerk mit zeitweise über 100 Arbeitsplätzen. 2002 wurde die Produktion eingestellt.
Ein wichtiger Erwerbszweig ist und war die Holzwirtschaft. Sind es die ausgedehnten Waldungen und der gemeindeeigene Sägereibetrieb, welche Arbeitsplätze und Verdienst schufen.
Eine immer bedeutendere Rolle spielt der Tourismus. Drei Skilifte im Heuberg, die lange Schlittelbahn ins Tal, und im Sommer das neu renovierte Schwimm – und Erlebnisbad sind die Hauptstützen.
Die Gourmet Tradition aus dem Bad lebt mit der Fideriser Torte und den Restaurants in den historischen Häusern fort.

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