Ingenbohl-Brunnen (Gemeindeteile: Ingenbohl, Brunnen, Wylen, Unter-Schönenbruch) liegt auf dem flachen Boden des grossen Muotadeltas, eingebettet zwischen Fronalpstock und Rigi Hochfluh. Die Gemeinde richtet ihren Blick auf den Urnersee und in das mittlere Seebecken mit dem prachtvollen Panorama der Bauernstöcke und des firngekrönten Urirotstockes. Im Rücken ist die grandiose Kulisse der beiden Mythen. Kein Wunder, dass dieses einzigartige Bild schon unzählige Male auf Stichen und Fotos verewigt wurde. Die einmalige Lage war Ursache für die Entfaltung des berühmten Ferienortes am Vierwaldstättersee.
Eine politische Besonderheit ist, – ähnlich wie bei
Arth – dass Brunnen ein Gemeindeteil von Ingenbohl
ist, diesen aber bevölkerungsmässig übertrifft.

Urkundlich wird «Bronnen» schon 1217 erwähnt.
Man nimmt an, dass der ewige Bund vom Rütli
nach der Schlacht am Morgarten 1315 in Brunnen
erneuert und in deutscher Sprache niedergeschrie-
ben wurde (Bundeskapelle). Aus dieser Zeit gibt es
noch einige spärliche Reste einer Letzimauer.

1620 wurde durch einen Brand ein Teil des Dorfes
in Schutt und Asche gelegt. 1838 wurde das damals
weit und breit schönste Schulhaus erstellt.

Im 19. Jh. entstand durch die zahlreichen Hotelneu-
bauten an der Uferpromenade das charakteristische
Profil.

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